Herzlich willkommen!

Dies ist die Homepage der Geschichtswerkstatt Billstedt. Hier berichten wir über unsere Arbeit und andere Geschichtsprojekte im Stadtteil. Außerdem stellen wir Informationen und Bilder zur Geschichte Billstedts zur Verfügung. Viel Spaß beim Stöbern!

Stadtteilrundgänge: nach den Sommerferien geht es weiter 

Auch in diesem Jahr bietet die Geschichtswerkstatt Billstedt wieder ein vielfältiges Programm mit Stadteilrundgängen an. Nach den Sommerferien folgt noch am 27.8. der Rundgang "Städtebauliche Möglichkeiten und Unmöglichkeiten in Billstedt Downtown", der durch das Bilstedter Zentrum führt, und am 29.9. die Fahrradrundfahrt "Billstedt jenseits der Klischees". Achtung: Der Öjendorf-Rundgang am selben Tag entfällt. mehr

"Schiffbek in den Sixties" - das neue Buch der Geschichtswerkstatt Billstedt

Die "Sixties", die 1960er Jahre, läuteten nicht nur für die Bundesrepublik Deutschland, sondern auch für den Billstedter Ortsteil Schiffbek einen tiefgreifenden Wandel ein. Mit fünf ganz unterschiedlichen Beiträgen beleuchtet unsere neue Publikation dieses spannende Jahrzehnt aus verschiedenen Perspektiven. Das Buch hat einen Umfang von 200 Seiten, bietet 103 Abbildungen und kostet 20 Euro. Erhältlich ist es bei Dr. Walters Marktapotheke, im Blumenhaus Reimann, in der Buchhandlung Seitenweise, bei Sonnek-Immobilien, in der Thalia-Filiale im Wandsbek-Quarree und bei uns in der Geschichtswerkstatt. mehr

Crime-Report 2018: Billstedt besser als Wandsbek und Marienthal

Viele Hamburger assoziieren mit Billstedt vor allem Gewalt und Kriminalität. Auf der Jagd nach möglichst schrillen Schlagzeilen und Stories sind die Medien gerne bereit, dieses Bild weiter zu pflegen. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch um nicht viel mehr als irreführende Klischees. Erstmalig haben wir das anhand der Kriminalitätsstatistik für 2012 dargelegt. Nach den Zahlen für 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017 liegen nun auch Daten für 2018 vor. Mit einem Rückgang um 4,2% ist die Kriminalität in Billstedt im letzten Jahr stärker gesunken als im Hamburger Durchschnitt. Damit liegt der Stadtteil hinsichtlich der angezeigten Straftaten je tausend Einwohner nun nicht nur deutlich unter dem Wert von Hamburg gesamt, sondern auch unter denen von Wandsbek und Marienthal. mehr

Neues Forschungsprojekt Migration: Einwanderer und Einheimische gesucht!

Billstedt ist seit weit über einhundert Jahren ein Einwandererstadtteil. Als erstes kamen ab den 1880er Jahren von der "Jute" angeworbene Arbeitskräfte aus Ost- und Südosteuropa, in den 1950er und 1960er Jahren folgten die sogenannten "Gastarbeiter" aus Südeuropa und der Türkei, seit den 1970er Jahren sind es vor allem politisch Verfolgte, Spätaussiedler, Flüchtlinge aus Kriegsgebieten und Menschen, die sich in Deutschland eine bessere Zukunft erhoffen. Billstedt hat sich so zu einem offenen, multiethnischen Stadtteil entwickelt, der Zuwanderern ein gutes Umfeld bietet, um in Hamburg anzukommen, womit es für die Hansestadt eine wichtige Funktion übernimmt. Gerne möchten wir uns in den nächsten Jahren mit diesem Thema genauer auseinandersetzen. Wie vollzieht sich Zuwanderung und Integration? Welche Faktoren begünstigen sie? Welche hemmen sie? Welche gesellschaftlichen Probleme bringt die Migration mit sich? Welche Qualitäten birgt sie? Für all diese Fragen suchen wir Zeitzeugen: Zugezogene, deren Nachfahren und Alteingesessene. Bitte melden Sie sich bei uns, damit wir einen Termin für ein Gespräch vereinbaren können.

„Adlershorst“: Alles ganz anders!

Ausgehend von mehreren Bildern des Malers Julius Gottheil, die ein herrschaftliches Anwesen zeigen, das sich in Schiffbek an der Bille befunden haben soll und den schönen Namen „Adlershorst“ führte, waren wir vor einigen Jahren zu dem Schluss gekommen, dass es sich bei dem Gebäude um das Haus handelt, das noch heute in der Billstedter Hauptstraße 114 steht. Aufgrund eines Schüleraufsatzes aus dem Jahr 1947, den Günther Mörcke verfasst hat und der uns freundlicherweise von Jan Rainer Bruns zur Verfügung gestellt worden ist, wissen wir nun, dass das nicht zutrifft. mehr

Morgenstern, Bigot & Co: Die Arsenfabrik an der Bille

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich am Unterlauf der Bille das heutige Industriegebiet Billbrook. In Spitzenzeiten waren hier mehr als achttausend Fabrikarbeiter beschäftigt. Einer der dort ansässigen Betriebe war die chemische Fabrik von Morgenstern, Bigot & Co. Dank eines Hinweises von Arno Strutz haben wir mit Gerd Bigot einen Nachfahren der Firmengründer ausfindig gemacht, der uns nicht nur tolle Fotografien überlassen hat, sondern auch viele spannende Informationen über das Unternehmen mitteilen konnte. mehr

Der SC Vorwärts: Mehr als 100 Jahre Fußball in Billstedt

Der SC Vorwärts ist seit mehr als hundert Jahren ein bedeutendes Stück Billstedt. Er wurde im Jahr 1913 von einigen fußballbegeisterten Arbeitern aus Schiffbek und Horn gegründet und leistet seitdem einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben im Stadtteil. Auf Anregung und mit Unterstützung von Manfred Bremer haben wir nun viel Interessantes über den Club zusammengetragen. Entstanden ist so eine spannende Stadtteilgeschichte im Spiegel eines Sportvereins. mehr

Öjendorf-Buch vollendet Billstedt-Trilogie

Mit dem im April 2018 veröffentlichten Öjendorf-Buch hat die Geschichtswerkstatt Billstedt einen ganz wichtigen Meilenstein erreicht: Endlich gibt es für alle drei Ortschaften, die Im Jahr 1927 zu Billstedt zusammengeschlossen worden sind, umfassende Darstellungen zu ihrer Geschichte. Die neue Gemeindegeschichte zählt 128 Seiten sowie 167 Abbildungen, kostet 16 Euro und ist bei der Geschichtswerkstatt Billstedt sowie bei unseren Vertriebspartnern erhältlich. mehr

Neue Vertriebsstruktur: Jetzt auch Dr. Walters Markt-Apotheke dabei!

Was im Herbst 2017 mit der Buchhandlung Seitenweise im Hammer Steindamm 119 begann, wird langsam eine runde Sache: Nachdem die Thalia-Buchhandlung im Billstedt Center geschlossen worden war, mussten wir uns um eine neue Vertriebsstruktur bemühen. Mit Dr. Walters Markt-Apotheke in der Möllner Landstraße 26 konnte nun bereits der fünfte Vertriebspartner gewonnen werden. Besonders erfreulich daran ist, dass wir so endlich auch wieder im Billstedter Zentrum präsent sind. Ermöglich wurde diese Kooperation dadurch, dass uns der Verfügungsfonds Billstedt-Horn Mittel für die Anschaffung einer Vitrine gewährt hat. Außerdem sind unsere Bücher beim Blumenhaus Reimann (Kapellenstraße 90), bei Sonnek-Immobilien (Schiffbeker Höhe 19) und bei der Thalia-Buchhandlung im Wandsbek Quarree erhältlich. Allen Beteiligten an dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön!

Money rules: Wahrzeichen Walzwerk weg

Die Hallen des ehemaligen Metallwalzwerks George Dittmann & Co an der Ecke Moorfleeter Straße/Billbrookdeich waren wohl die bedeutendste architektonische Brücke in Billbrooks industrielle Vergangenheit. Gleichwohl sie unter Denkmalschutz standen, hat der Hamburger Senat ihrem Abriss zugestimmt. An ihre Stelle tritt nun ein großes Logistikzentrum der Otto-Tochter Hermes. Bleibt die Frage, worin da das "überwiegende öffentliche Interesse" besteht, das einen solchen Schritt rechtfertigt. Doch dazu gibt es keine Auskunft: Der Beschluss unterliegt der Geheimhaltung. Bitter ist dies auch für die städtebauliche Vision "Billstedt an der Bille", die eigentlich durch die Hallen geschmückt werden sollte. Stattdessen wird man dort nun bald auf einen riesigen, hässlichen Kasten schauen. Hätte der nicht auch an zig anderen Orten in Hamburg stehen können? Wer das ganze Polit-Drama um "Billstedt an der Bille" lesen will, klickt hier.

Jubiläumsschrift "10 Jahre Geschichtswerkstatt Billstedt" erschienen

280 Seiten, annähernd 80 Texte, über 150 Abbildungen - das ist die neue Publikation, die die Geschichtswerkstatt Billstedt anlässlich ihres zehnten Geburtstags vor Kurzem herausgegeben hat. In ihr sind vielfältige Schriften zusammengefasst, die wir bisher lediglich in leicht flüchtigen Medien wie Zeitungen und dem Internet oder aber noch gar nicht veröffentlicht haben. Das Buch ist während der offenen Bürozeit für 20 Euro bei uns erhältlich. mehr

Das Schiffbeker Moor: Hamburgs ältestes Licht-, Luft-, Sonnen- und Moorbad

Bis in die 1960er Jahre hinein existierte am Schiffbeker Moor eine beliebte privat betriebene öffentliche Badeanstalt. Anwohner haben uns zudem erzählt, dass die umfangreichen Holzbauten, die dort schon vor dem Zweiten Weltkrieg bestanden haben, im Winter 1946/47 in einer Nacht- und Nebelaktion komplett abgeräumt und zu Brennholz verarbeiten worden sind. Freundlicherweise hat uns Heiko Mauritz nun eine Postkarte aus dem Jahr 1928 zur Verfügung gestellt, die nicht nur ein Bild davon vermittelt, wie die Badeanstalt am Schiffbeker Moor einmal ausgesehen hat, sondern der Inhaber J. Petersen preist sie dort auch als Hamburgs ältestes Licht-, Luft-, Sonnen- und Moorbad. mehr

Stolperstein für Ljuba Androssowa verlegt

Seit vielen Jahren forscht Hildegard Thevs über das Schicksal von Opfern des NS-Regimes im Hamburger Osten. Für viele von ihnen sind bereits im Rahmen des Stolperstein-Projekts von Gunter Demnig kleine Gedenktafeln aus Messing auf dem Gehweg verlegt worden. Vor einiger Zeit ist Frau Thevs bei ihren Recherchen auf die Russin Ljuba Androssowa gestoßen, die als Zwangsarbeiterin nach Hamburg gebracht worden ist und dann dem Euthanisieprogramm der Nationalsozialisten zum Opfer fiel. Gemeinsam mit Thomas Junge hat die Geschichtswerkstatt Billstedt die Verlegung eines Stolpersteins für sie finanziert, die nun am 27. Juni erfolgt ist. Er befindet sich im Billbrookdeich 152 neben den Steinen der Eheleute Tuch. mehr

Geschichtswerkstatt veröffentlicht Kirchsteinbek-Buch

Im Jahr 1977 hat Fr. Leopold Ihnenfeld das bisher letzte Buch über Kirchsteinbek veröffentlicht. Da dieses Werk schon lange vergriffen ist, hat die Geschichtswerkstatt Billstedt eine neue Publikation über den Billstedter Ortsteil erarbeitet. Sie umfasst 128 Seiten sowie 133 Abbildungen und ist für 16 Euro in der Geschichtswerkstatt Billstedt erhältlich. mehr

Spektakuläre Fotos vom Stinkbüdelsgang aufgetaucht

Im Jahr 1906 errichteten die beiden Gemeinden Schiffbek und Billwärder gemeinsam eine Fußgängerbrücke über die Bille, für die sich schnell die Bezeichnung "Stinkbüdelsgang" einbürgerte. Über viele Jahrzehnte hinweg wurde sie von hunderten Fabrikarbeitern genutzt, die in Schiffbek wohnten und im Industriegebiet Billbrook arbeiteten. Nun hat uns Arno Strutz freundlicherweise einige Fotos aus dem Nachlass seines Vaters zur Verfügung gestellt, die den Stinkbüdelsgang sehr anschaulich zeigen. mehr

Gedopte Sportler, korrupte Funktionäre, gierige Konzerne - ein Glück, dass uns der Spuk erspart geblieben ist! 1,2 Milliarden Euro wollte die Stadt Hamburg sich den Retortenschwachsinn auf dem Grasbrook kosten lassen. Das Geld könnte doch jetzt gut in die Quartiere fließen, in denen die Hamburger leben und wo ständig die Kohle fehlt. Bezogen auf die Einwohnerzahl wären das anteilig für Billstedt gut 50 Millionen Euro. Damit könnte man vermutlich sowohl die Neugestaltung der Billstedter Hauptstraße als auch Billstedt an der Bille finanzieren. Letzteres würde zudem etwa 1200 neue Wohnungen bringen, die ja dringend benötigt werden. Aber wahrscheinlich ist es Hamburg das wieder einmal nicht wert. Bringt schließlich keine weltweite Aufmerksamkeit und Millionen zusätzliche Touristen in die Stadt... (Kommentar Ralph Ziegenbalg)

Wie Billstedt das Ende des Zweiten Weltkriegs erlebte

Am 8. Mai 1945 ging der Zweite Weltkrieg zu Ende. Weltweit fielen ihm in weniger als sechs Jahren schätzungsweise mehr als 50 Millionen Menschen zum Opfer. In Hamburg endete er bereits wenige Tagen vorher mit der kampflosen Übergabe der Stadt. Im Rahmen unserer Forschungen über die Siedlungen am Schiffbeker Weg konnten wir spannende Schilderungen darüber zusammentragen, wie die Menschen in Billstedt diese Tage erlebt haben. mehr

Siedler-Ausstellung im Billstedt Center ein voller Erfolg!

Gemeinsam mit dem Billstedt Center haben wir ab dem 9. April 2015 die Ergebnisse unseres Forschungsprojekts über "Die Siedler vom Schiffbeker Weg" in einer großen Ausstellung präsentiert. Aufgrund des starken Interesses wurde die Ausstellung um eine Woche bis zum 25. April 2015 verlängert. Ohne Zweifel hatte dies einen großen Anteil daran, dass von dem Ende März veröffentlichten Buch bereits im ersten Monat knapp 200 Exemplare verkauft werden konnten. Das Buch ist weiterhin in der Thalia-Buchhandlung im Billstedt-Center sowie in der Geschichtswerkstatt Billstedt erhältlich. Es umfasst 152 Seiten, bietet mehr aus 150 Abbildungen und kostet 20 Euro. mehr

"Billstedt aus der Luft"-Ausstellung jetzt in der Washingtonallee zu sehen

Im Herbst 2009 haben wir im Billstedt Center eine Ausstellung mit etwa 50 Luftbildern vom Billstedt aus den 1950er und 1960er Jahren präsentiert. Ein Jahr später konnten wir hierzu eine Broschüre veröffentlichen, die stark nachgefragt wurde, aber noch erhältlich ist. Nun sind die Tafeln mit den Bildern sowie einigen erläuternden Texten wieder zu sehen: Bis auf Weiteres zeigen wir sie in der Washingtonallee 22-28 in den Schaufenstern einiger Läden. Unser Dank gilt dem Eigentümer, Frau Ermer für die Vermittlung und Herrn Bach für die Umsetzung. mehr

 

Gefördert durch

Bezirksamt Hamburg-Mitte, Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung

 

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